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Erfolgsgeschichten

Der Bereich Interne Start-ups hat bereits eine Reihe von neuen Geschäftsfeldern ins Leben gerufen. Neben dem aktuellen Start-up "CGTR" gab es noch weitere.

Das Interne Start-up FreshTec Beverages wurde im Zusammenhang mit einer Desinvestition im damaligen Gschäftsbereich Fruit & Flavors gegründet. Ziel war es, die FreshCan® Technologie zu kommerzialisieren. Dabei handelte es sich um eine Plastikkapsel, die in Dosengetränke gefüllt wurde. Im Moment des Öffnens der Dose wurde durch den Druckabfall auch die Kapsel geöffnet. So konnten Zusatzstoffe, wie zum Beispiel Vitamin C und Creatine, in Getränke eingesetzt werden, die sonst in Wasser nicht stabil sind und auch nur zeitlich begrenzt ihre Wirkung entfalten.

Das Interne Start-up ProSurface entstand aus dem damaligen Bauchemie-Bereich (Constructions Chemicals) und basierte auf einer Entwicklung aus dem Bereich der Bindemittelentwicklung. Bei dem Produkt handelte es sich um ein Bindemittel für Easy-to-clean-Oberflächen, vor allem für Fassaden im Außenbereich. Die Aufgabe des Start-ups ProSurface lag in der Scale-up-Entwicklung, der Markteinführung und dem Geschäftsaufbau für dieses Produkt. Im Zuge des Verkaufs der Bauchemie an die BASF wurde auch das Interne Start-up ProSurface veräußert. Es wird von der BASF weiter betrieben. In anderen Bereichen der Oberflächenveredelung war Evonik in seinem Science-to-Business Center Nanotronics im Projekt Smart Coatings weiterhin tätig.

Das Interne Start-up Advanced Nanomaterials (AdNano) wurde mit Beendigung der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Projekthauses Nanomaterials gegründet. Die Aufgabe des Start-ups war es, neue Nanomaterialien zu entwickeln und zu vermarkten. Die Arbeiten des Internen Start-ups AdNano konzentrierten sich dabei auf nanostrukturierte Materialien und Dispersionen in den Bereichen Elektronik, Kosmetik, Beschichtungen, Katalyse und CMP (Chemical Mechanical Polishing). Das Start-up AdNano wurde zu einem Teil in den Geschäftsbereich Inorganic Materials überführt und ging zu einem anderen Teil im Science-to-Business Center Nanotronics auf.

Das Interne Start-up Degussa Homogeneous Catalysts (DHC) entstand aus dem Projekthaus Katalyse. Das Hauptziel des Start-ups war die Markteinführung von homogenen Katalyse-Produkten und Technologien im Bereich der "Life Sciences" und Pharmazeutischen Industrie. DHC bot den Kunden ein vollständiges Set von Lösungen an, um den technischen Zugriff auf aktive pharmazeutische Inhaltsstoffe oder Intermediate zu verbessern. Das Start-up Degussa Homogene Katalyse wurde in den Geschäftsbereich Health & Nutrition überführt.

Das Interne Start-up Ceramic Membranes ging aus den Aktivitäten im Bereich der Filtrationsmembranen hervor. Das Start-up beschäftigte sich mit dem keramischen Separator SEPARION® für großformatige Lithium-Ionen-Batterien. Heute ist der Bereich Lithium-Ionen-Technologie von Evonik ein eigenständiger Bereich. Neben dem Separator SEPARION® werden am Standort Kamenz bei Dresden die Elektroden für großformatige Lithium-Ionen-Batterien gefertigt. Separator und Elektroden werden von der Li-Tec Battery GmbH & Co. KG zu Batteriezellen und Batterien verbaut. Im Dezember 2008 beteiligte sich die Daimler AG an der Li-Tec, um gemeinsam mit Evonik den Energiespeicher der Zukunft zu entwickeln. Im März 2009 wurde das Joint Venture Deutsche Accumotive GmbH gegründet, an dem die Daimler AG und Evonik beteiligt sind. Die Deutsche Accumotive wird die Batterie-Zellen der Li-Tec zu Batteriesystemen verbauen.

 
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